Märchenhafte Sandskulpturen

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Veranstaltung

Märchenhafte Sandskulpturen

Waterfront Bremen, Bremen
28.06-04.08.2018

Wie wäre es mit einem Ausflug in eine Märchenwelt aus Sand?

Vom 28. Juni bis 14.Juli reihen internationale Sandskulpteure Kunstwerk an Kunstwerk, auf dem großen Waterfront-Außengelände an der Weser. Rund um die etwa acht Meter hohe – und damit buchstäblich überragende – Hauptskulptur mit Traumschloss, Bremer Stadtmusikanten, Rattenfänger von Hameln & Co. entstehen acht Sandskulpturen zu internationalen Sagen und Märchen wie „Hänsel & Gretel“, „Cinderella“, „Alice im Wunderland“, „Beowulf“, „die sieben Raben“ oder auch „Der Ring des Nibelungen“. Und von Tag eins an sind die Waterfront-Besucher herzlich eingeladen, das Entstehen der Kunstwerke aus nächster Nähe zu bestaunen. Die Ausstellung bleibt im Anschluss an das eigentliche „Carving“, also das „Schneiden“ der Skulpturen, bis zum 4. August geöffnet – eine exklusive Blindenführung bildet den krönenden Abschluss.

Zeitlicher Ablauf:

a.  Anlieferung des Sandes ab 20.06.

b.  Aufbau der Eventflächen (Nailing/Compacting) in der Zeit vom 20.-27.06.2018.

c. Aufbau der Einzel-Skulpturen durch die Carver vom 29.06.-07.07.

d. Aufbau der Hauptskulptur vom 07.-14.07.2018

e. Ausstellung aller Skulpturen bis einschließlich 04.08.2018, Abschluss der Aktion mit

   einer Blindenführung

 

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Vom Sandhaufen zum Kunstwerk

Carver heißen die eigentlichen Sandskulpteure, also die Künstler.

Ausgangsmaterialien einer Sandskulptur sind Sand und Wasser.

Vibrationsstampfer verdichten Sand und Wasser in Holzverschalungen – dies wird als „Compacting“ bezeichnet.

Nach der Trocknung werden die Verschalungen entfernt und es zeigen sich

Sandquader, die eine steinähnliche Konsistenz haben und nun bearbeitet werden können.

Als Werkzeuge dienen Maurerkellen, Skalpelle und sogar Pferdebürsten. Wichtigstes Utensil ist aber der Strohhalm, mit ihm werden übrig gebliebene Sandkörner weggeblasen.

Bis zum Richtfest arbeiten Carver, genau wie Bildhauer, von oben nach unten – der „Touch-Ground“ markiert das „Richtfest“. Die Skulptur ist dann bis auf wenige Details fertig.

Nach Vollendung der Skulpturen wird die Oberfläche mit einer Wasser-Leim-Lösung fixiert, um sie dauerhaft gegen Regen und Wind zu schützen.

Sandmenge: Allein für die Hauptskulptur werden über 200 Tonnen Sand benötigt – insgesamt werden 850 Tonnen Sand in den Skulpturen verbaut.

Sandart: Die Auswahl des richtigen Sandes ist eine Wissenschaft für sich: chemische Zusammensetzung, Profil der Körner, Farbe und Reinheit sind wichtige Faktoren.

Ursprung: Sandskulpturen als Kunstform haben Ihren Ursprung in den USA,

wo zu Beginn des 20. Jahrhunderts Wettkämpfe veranstaltet wurden.

Ausmaße: Die Hauptskulptur ist mit acht bis zehn Metern Höhe das größte Kunstwerk. Die anderen Skulpturen erreichen eine Höhe von drei bis fünf Metern.

Regen zerstört die Skulpturen zum Glück nicht – im Gegenteil. Die Sandskulpturen profitieren von der Feuchtigkeit. Die Erosion – das Abtragen des Sandes durch Wind – kann dann nicht so schnell einsetzen. Ein heftiger Platzregen könnte allerdings Muster auf den glatten Flächen hinterlassen.

Haltbarkeit: Draußen halten Sandkulturen mindestens sechs bis 12 Wochen. Bei günstigen Bedingungenüberstehen sie auch einen Zeitraum von über einem halben Jahr.. Werden sie in Innenräumen gebaut, können Sie sogar viele Jahre halten.

 

 

Sandskulpturen

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